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Das Verkehrssystem der Zukunft / umweltverträgliches Verkehrssystem, Broschüre Prof. Lutz
Aktualität von HaAn -
Ich habe für eine Rede beim Umweltkampftag am 6.11. zur Klimakonferenz eine Sache aus der Broschüre  von Prof. Lutz herausgegriffen, den Güterverkeher auf der Straße im Vergleich zur Schiene. In Tabelle 2, Seite 16 wird für den Güterfernverkehr auf der Straße 127,2 TWh angegeben. Bezieht sich dies auf den Sprit, sodass bei 33% Wirksamkeit eine elektr. Energie von 42 TWh erfoderlich wäre? Umgerechnet auf den Betrieb auf der Straße mit Brennstoffzellen und H² Technik wären da  x100/35 notwendig, also 120 TWh. Im Vergleich zur Schiene mit 18 TWh wäre da nur 15 % an Stromeinsatz notwendig. Ist die Rechnung ok?
Das ist wichtig, da Daimler gerade verkündet hat, zum "Weltmarktführer" bei H² Technik für LKWs werden zu wollen, mit dem Bau einer neuen Fabrik für Brennstofftechnik in Weilheim. Ziel ist ja, weiterhin möglichst viele LKW auf die Straße zu bringen unmd dafür mehr Straßenbau zu fordern.
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Kampf gegen Fake News, Vorbehalte und Auseinandersetzung mit AFD Positionen / Antw.: Elektro-PKW so klimaschädlich wie ein Verbrenner?
Aktualität von urs-peter.graul@gmx.de -
Elektroautos nur so klimafreundlich wie die Stromgewinnung
am 21.6. wurde von vielen Medien (u.a. Stuttgarter Zeitung) von einem Apell von 171 Wissenschaftlern an die EU-Kommission berichtet, der sich gegen falsche Berechnung des CO2-Ausstoßes bei E-Autos richtet. Kern der Kritik ist, dass die Hersteller so rechnen, als ob sich beliebig viel Strom aus dem Energiemix des verbrauchten Stromes entnehmen ließe. Angenommen die erneuerbaren Energien, deren Anteil in Deutschland etws über 40 bis 45% liegt, werden voll genutzt, so muss ja jeder zusätzliche Verbraucher auf die fossilen Kraftwerke zurückgreifen, die dann hochgefahren werden. Dadurch kommen die Wissenschaftler auf über die doppelte CO2-Emission als z.B. VW angibt. Also bei der Lebensdauer von 220 000km würden 30 anstatt 14 Tonnen CO2 erzeugt. Dazu kommt ja ein von den Verbrennern bekanntes Herunterrechnen des Verbrauchs durch unrealistische Testzyklen.
Das erinnert mich daran: als ich mir ein neues Auto beschaffen wollte vor knapp 2 Jahren, möglichst ein Hybrid, da entschied die Bundesregierung, deren Kauf zu subventionieren, aber nur die Plugin-Hybride. Mir drängte sich die nicht sehr populäre Annahme auf, die Bundesregierung wolle damit den Energiekonzernen lukrative Absätze beschaffen, so dass sie ihre dreckigen Kraftwerke wieder höher auslasten können. Ich besorgte mir einen normalen Hybrid, der reduziert den Benzinverbrauch ca. um 1/4.
In diesem Zusammenhang rechnete ich aufgrund eines ADAC-Tests mit einem Opel Mocca (Kompaktwagen) nach: Er hat eine Batterie mit der Kapazität 50kWh. Damit soll laut Hersteller 324km gefahren werden können, die ADAC-Tester stellten 250km Reichweite fest, also 20kWh auf 100km. Jede in Deutschland erzeugte kWh verursacht im Durchschnitt je nach Rechenart zwischen 400 und 500 g CO2. Es ist allerdings so, dass ein Teil des Stromes teurer als extra erneuerbarer Strom verkauft wird. Es ist also für die übrigen Kunden der statistische Strommix gar nicht mehr verfügbar. Für zusätzliche Verbraucher erst recht nicht. Wir müssen hier also mit fast 1000g pro kWh rechnen. Für 100km in unserem Beispiel also 20kg, für 20 000km 4 Tonnen. Das ist ähnlich wie im vorigen Beitrag die Verbrenner emittierten. Es kommt also auf die Energiepolitik an, ob sich E-Autos lohnen.